Die Heimat des MOIN! lebt auch vom Fisch. Bremerhaven verarbeitet jährlich über 200.000 Tonnen Fisch und ist der größte Fischverarbeitungsstandort Europas. Deswegen ist uns auch nachhaltige Fischerei und Fischhaltung wichtig. Wir wollen aufklären und Licht in den Siegel-Dschungel bringen. Denn wer Fisch essen möchte, steht deshalb oft vor der Frage: Wie lässt sich nachhaltiger konsumieren? Eine wichtige Orientierungshilfe bieten Siegel. Doch was bedeuten sie eigentlich?
Nachhaltige Fischerei bedeutet, dass Fischbestände so genutzt werden, dass sie sich langfristig erholen und erhalten können. Dabei geht es nicht nur um die Menge der gefangenen Fische, sondern auch um den Schutz von Lebensräumen und anderen Meerestieren.
Konventionelle Fischerei kann gravierende Folgen haben:
Nachhaltiger Fischfang versucht, diese Risiken zu minimieren.
Im Supermarkt finden sich mittlerweile verschiedene Labels. Die bekanntesten sind:
Das blaue MSC-Siegel ist eines der bekanntesten weltweit. Es kennzeichnet Wildfisch aus zertifizierter Fischerei.
Bewertet werden unter anderem:
Vorteil: Weit verbreitet und leicht erkennbar.
Kritik: Manche Umweltorganisationen halten einzelne zertifizierte Fischereien für zu wenig streng bewertet.
Das ASC-Siegel betrifft Zuchtfisch und Meeresfrüchte aus Aquakultur, etwa Lachs, Garnelen oder Pangasius.
Geprüft werden beispielsweise:
Vorteil: Bietet Orientierung bei Zuchtfisch.
Kritik: Auch hier gibt es Diskussionen über Unterschiede zwischen einzelnen Betrieben.
Das EU-Bio-Siegel findet man ebenfalls auf Fisch aus Aquakultur. Es steht für ökologische Standards in der Zucht, etwa geringere Besatzdichten und strengere Vorgaben beim Futtereinsatz.
Besonders relevant ist es bei:
Zusätzliche Standards bieten Verbände wie Naturland. Diese gehen teilweise über gesetzliche Mindestanforderungen hinaus und berücksichtigen ökologische sowie soziale Kriterien.
Siegel sind hilfreich, aber kein perfektes System. Zertifizierungen beruhen auf Standards, Kontrollen und regelmäßigen Prüfungen – dennoch gibt es Unterschiede in Strenge, Transparenz und Aktualität.
Darum lohnt sich ein zweiter Blick:
WWF recommendations - WWF Fischratgeber
Die Neue Geestemünder Grundschule ist Pionier in Sachen Ernährungswende und setzt sich aktiv für einen sachkundigen Blickwinkel ihrer eigenen Elternschaft bezüglich gesunder und regionaler Ernährung ein. Die Grundschule beteiligt sich über die Zusammenarbeit mit dem MOIN! Ernährungsrat am "Besser essen in der Region"-Programm des Modellregionenwettbewerbs. Der MOIN! Ernährungsrat ist Verbundpartner im "GEG - Gemeinsam Ernährungswende gestalten" - Projekt des bundeweiten Modellregionenwettbewerb.
Sechs Schulgärten waren beim Treffen vertreten ( Lehrer:innen, Schüler:innen, Betreuungskräfte). Initiiert wurde diese Vernetzung durch die Nachhaltigkeitsbeauftragete des Landkreises Cuxhaven und durch den MOIN Ernährungsrat für Bremerhaven, das Cuxland und Umzu.
Nach einem intensiven Austausch über die Herausforderungen der Schulgartenarbeit vor Ort, einem Fachinput der Koordinatorin der Schulgärten in Bremerhaven sowie einer intensiven Erkundung und Präsentation des Schulgartens der Oberschule Langen beschlossen die Anwesenden, sich auf dieser Ebene 1-2 mal im Jahr( online und/oder direkt) zum Ideen, Erfahrungs-und Materialaustausch zu treffen. Zusätzlich wird bei wechange eine Plattform eingerichtet, um dort Materialien, Hinweise, didaktische Ideen, Best-Practice-Modelle und vieles andere mehr für alle Interessent:innen frei verfügbar zu sammeln.
Der Link zu dieser Plattform sowie Informationen zu weiteren Treffen kann bei erfragt werden. Ebenso können dort gerne auch weitere Anregungen für die künftige Vernetzungsarbeit gegeben werden. Das nächste Onlinetreffen ist am 24. Februar 2026 um 16 Uhr.